Französische Website, die verkauft: Texte und SEO von Muttersprachlern

Viele Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben bereits eine französische Website. Meist ist sie aus dem Deutschen übersetzt, sauber formuliert und trotzdem kaum sichtbar. Auf Google.fr erscheint sie nicht bei den Suchbegriffen, die französische Einkäufer tatsächlich eingeben, und wer doch auf der Seite landet, fragt selten ein Angebot an.

Der Grund liegt selten in der Grammatik. Eine Website auf Französisch verkauft nur dann, wenn Suchbegriffe, Argumente, Tonfall und Vertrauenssignale auf den französischen Markt abgestimmt sind. Genau das übernehmen wir: Unser französisches Team in Lille schreibt und optimiert Ihre Inhalte als Muttersprachler, auf Basis einer eigenen Keyword-Recherche für Google.fr und mit Blick auf die Erwartungen französischer Kunden.

Ob Sie eine bestehende Version überarbeiten, Ihre Website ins Französische übersetzen lassen möchten oder einen Onlineshop für Frankreich aufbauen: Wir verbinden Texte, SEO und Technik zu einer Seite, die gefunden wird und Anfragen bringt. Sie behalten dabei die Kontrolle, denn jede Seite erhalten Sie mit einer deutschen Zusammenfassung zur Freigabe, und Ihr fester Ansprechpartner berichtet auf Deutsch.

Mintense arbeitet seit 17 Jahren international, in 16 Sprachen und 60 Ländern. In Frankreich sind wir mit einem eigenen Team vor Ort vertreten, nicht mit freien Übersetzern aus der Ferne.

Französische Website besprechen
Französische Website auf Laptop und Smartphone mit lokalisierten Texten für den Markt in Frankreich

Warum eine Übersetzung allein nicht reicht

Eine wörtliche Übersetzung überträgt Ihre deutschen Suchbegriffe ins Französische. Französische Nutzer suchen aber oft mit anderen Wörtern. Ein Maschinenbauer, der im Deutschen von „Sondermaschinen“ spricht, findet in Frankreich vielleicht mehr Nachfrage für „machine spéciale“ oder für „machine sur mesure“. Welche Variante wirklich gesucht wird, zeigt nur eine eigene Recherche auf Google.fr.

Hinzu kommt die Suchintention. Hinter einem ähnlichen Begriff kann in Frankreich eine andere Erwartung stehen: eher Information, eher Preisvergleich, eher der Kontakt zu einem Anbieter in der Nähe. Die Seite muss genau diese Erwartung bedienen, sonst rankt sie nicht oder bringt keine Anfragen. Warum reine Übersetzungen hier an Grenzen stoßen, erklären wir auch im Beitrag Website übersetzen.

Ein drittes Problem sind Begriffe, die es nur im deutschsprachigen Raum gibt. Normen, Berufsbezeichnungen und Produktnamen müssen durch die Bezeichnungen ersetzt werden, die französische Kunden kennen. Erst wenn Suchbegriff, Intention und Formulierung zusammenpassen, kann eine französische Seite auf Google.fr dauerhaft ranken.

Tonfall und Erwartungen französischer Kunden

Deutsche Websites überzeugen oft mit technischen Daten, Normen und Prozessbeschreibungen. Französische Einkäufer lesen diese Angaben ebenfalls, erwarten aber zusätzlich eine klare Darstellung des Nutzens, eine gepflegte Sprache und einen Ton, der respektvoll und zugleich persönlich wirkt. Ein Text, der im Deutschen sachlich und präzise ist, kann auf Französisch steif oder knapp klingen.

Auch die Ansprache unterscheidet sich. Französische Kunden achten auf Höflichkeitsformen, auf die Formulierung von Handlungsaufrufen und darauf, ob ein Anbieter ihren Markt kennt. Hinweise auf Referenzen in Frankreich, auf französischsprachigen Service oder auf Lieferbedingungen für Frankreich wiegen schwer. Unsere Muttersprachler schreiben deshalb nicht Satz für Satz nach, sondern bauen die Argumentation für französische Leser neu auf. Ihre fachlichen Inhalte bleiben dabei erhalten, die Reihenfolge und Gewichtung der Argumente passen wir an.

Ein Beispiel: Auf deutschen Seiten steht oft ein knappes „Jetzt anfragen“. Auf Französisch wirkt eine Formulierung wie „Demandez votre devis personnalisé“ verbindlicher und passt besser zu dem, was Einkäufer von einem Lieferanten erwarten. Solche Details entscheiden mit darüber, ob ein Besucher das Formular ausfüllt.

Französisch aus Frankreich, der Schweiz oder Belgien

Französisch ist nicht überall gleich. In der Romandie und in Belgien gibt es eigene Begriffe, Zahlwörter und Gewohnheiten, etwa „septante“ und „nonante“ statt „soixante-dix“ und „quatre-vingt-dix“. Preise werden in der Schweiz in Franken angegeben, Kontaktdaten und Lieferbedingungen unterscheiden sich ebenfalls.

Für die meisten Unternehmen aus der DACH-Region ist Frankreich der wichtigste französischsprachige Markt, mit rund 68 Millionen Einwohnern. Wir schreiben daher in der Regel in dem Französisch, das in Frankreich gesprochen wird. Wenn Sie auch Kunden in der Westschweiz oder in Belgien gezielt ansprechen, prüfen wir, ob eigene Sprachvarianten sinnvoll sind oder ob gezielte Anpassungen einzelner Seiten genügen. Diese Entscheidung treffen wir anhand Ihrer Zielgruppen und Ihrer Ressourcen, nicht pauschal.

Auch bei den Suchbegriffen gibt es Unterschiede: Ein Begriff mit gutem Volumen in Frankreich wird in der Schweiz unter Umständen kaum gesucht. Sind mehrere französischsprachige Märkte geplant, recherchieren wir die Keywords deshalb getrennt nach Land und dokumentieren die Unterschiede für Sie auf Deutsch.

Wir in Zahlen

3

Büros in Italien, Frankreich und Großbritannien

+60

Länder
weltweit

+200

Internationale SEO-Projekte

16

Kampagnensprachen

Französisches Team von Mintense in Lille bei der Überarbeitung einer Website auf Französisch

Rechtlicher Rahmen: Loi Toubon und Pflichtangaben

In Frankreich regelt die sogenannte Loi Toubon von 1994 den Gebrauch der französischen Sprache, unter anderem bei der Präsentation von Produkten und Dienstleistungen, in der Werbung und in Verträgen mit Verbrauchern. Für eine Website, die sich an französische Kunden richtet, ist die praktische Folge klar: Angebote, Produktbeschreibungen und wesentliche Bedingungen sollten vollständig auf Französisch vorliegen. Englische Slogans oder deutsche Fachbegriffe ohne französische Entsprechung sind ein Risiko und wirken zudem fremd.

Französische Nutzer erwarten außerdem gut auffindbare „mentions légales“, Datenschutzhinweise und bei Onlineshops verständliche „conditions générales de vente“. Wir sorgen dafür, dass diese Seiten vorhanden, übersetzt und verlinkt sind. Eine rechtliche Prüfung im Einzelfall ersetzen wir nicht: Für verbindliche Aussagen empfehlen wir eine Rechtsberatung mit Erfahrung im französischen Recht.

Für den Verkauf an Verbraucher gelten zudem Informationspflichten, etwa zu Preisen, Widerruf und Lieferung. Preise für Privatkunden werden in Frankreich üblicherweise inklusive Mehrwertsteuer angegeben, deren Normalsatz 20 Prozent beträgt.

Technische Struktur: Domain .fr oder Unterverzeichnis /fr/

Ob Ihre französische Website unter einer Domain .fr oder in einem Unterverzeichnis wie /fr/ liegt, folgt keiner festen Regel. Entscheidend ist Ihre Organisation: wie viele Sprachversionen Sie betreiben, ob Sie in Frankreich präsent sind und ob ein lokales Team die Inhalte eigenständig pflegt. Mintense selbst nutzt Länderdomains, weil wir für jeden Markt Standorte und Teams haben. Die Abwägung erklären wir im Beitrag ccTLD, Subdomain oder Unterverzeichnis.

Dazu gehören saubere hreflang-Angaben: fr-FR für Frankreich, bei Bedarf fr-CH und fr-BE, sowie de-DE, de-AT und de-CH für Ihre deutschsprachigen Versionen. Auf WordPress arbeiten wir zum Beispiel mit WPML, achten aber unabhängig vom System auf französische URLs, Sitemaps und interne Links. Automatische Weiterleitungen nach IP-Adresse vermeiden wir, damit Google alle Sprachversionen erfassen kann.

Neue Inhalte, Blog und Freigabe auf Deutsch

Oft fehlen in der französischen Version Seiten, die es im Deutschen nicht gibt: Antworten auf Fragen französischer Einkäufer, Beispiele für dortige Branchen, Blogartikel zu Suchbegriffen mit Volumen auf Google.fr. Diese Inhalte schreiben wir direkt auf Französisch. Ein französischer Blog beantwortet die Fragen, die vor einer Anfrage gestellt werden, und stärkt die Glaubwürdigkeit Ihrer Marke in Frankreich. Die Themen planen wir nach Suchvolumen und nach Ihren Vertriebszielen.

Der Ablauf: Analyse, Keyword-Recherche, Seitenplan, Texte, Ihre Freigabe anhand einer deutschen Zusammenfassung, Umsetzung und Monitoring.

Warum Mintense für Ihre französische Website

Mintense ist eine mehrsprachige Agentur für SEO, Google Ads, Social Ads und Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen, gegründet 2008 in Verona. In Frankreich arbeiten wir mit einem eigenen französischen Team in Lille, das täglich für französische Unternehmen schreibt und optimiert. Dieses Team kennt die Suchgewohnheiten, die Tonalität und die Erwartungen französischer Kunden aus der täglichen Arbeit. Einen Eindruck davon gibt unsere französische Website mintense.fr. Auf Wunsch prüfen wir außerdem, wie Ihre Marke auf Französisch in KI-Suchsystemen beschrieben wird, und sorgen für klare, überprüfbare Informationen.

Für Sie bedeutet das: Texte von Muttersprachlern, die den Markt kennen, und ein fester Ansprechpartner, der mit Ihnen Deutsch spricht. Steht die Website, entwickeln wir sie mit SEO in Frankreich weiter oder bringen mit Google Ads in Frankreich sofort qualifizierte Besucher. Für weitere Sprachen bieten wir die SEO-Übersetzung an.

Analyse Ihrer französischen Website anfragen

Häufige Fragen zur französischen Website

Reicht es, unsere Website mit einem Übersetzungstool ins Französische zu übersetzen?

Für interne Zwecke kann eine maschinelle Übersetzung genügen, für Sichtbarkeit und Anfragen in Frankreich meist nicht. Ein Tool übersetzt Ihre deutschen Begriffe, prüft aber nicht, welche Wörter französische Einkäufer auf Google.fr tatsächlich eingeben. Es passt auch weder Argumente noch Tonfall noch Vertrauenssignale an. Das Ergebnis ist oft korrekt, wirkt aber fremd und rankt schwach. Eine sinnvolle Grundlage ist eine eigene Keyword-Recherche, auf der Muttersprachler die Texte schreiben und optimieren.

Sollten wir für Frankreich eine Domain .fr registrieren?

Das hängt von Ihrer Organisation ab, nicht von einer festen Regel. Eine Domain .fr ist sinnvoll, wenn Sie in Frankreich präsent sind oder ein lokales Team die Inhalte eigenständig betreut. Betreiben Sie viele Sprachversionen zentral aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, ist ein Unterverzeichnis wie /fr/ oft einfacher zu pflegen. Beide Varianten können ranken, wenn hreflang, interne Verlinkung und französische Inhalte stimmen. Wir besprechen die Kriterien mit Ihnen vor dem Start.

Können Sie auch unseren Onlineshop für Frankreich lokalisieren?

Ja. Bei einem Onlineshop für Frankreich lokalisieren wir Kategorien, Produktbeschreibungen, Filter und Metadaten auf Basis französischer Suchbegriffe. Dazu kommen die Elemente, die französische Käufer vor dem Kauf prüfen: Preisangaben mit Mehrwertsteuer (TTC), bei B2B gegebenenfalls Nettopreise (HT), Liefer- und Rückgabebedingungen, Zahlungsarten und Bewertungen. Auch Formulare, Adressfelder und Telefonformate passen wir an. Ziel ist ein Shop, der sich für französische Kunden vertraut anfühlt und nicht wie eine Übersetzung.

Wie können wir französische Texte prüfen, wenn niemand bei uns Französisch spricht?

Sie erhalten zu jeder Seite eine Zusammenfassung auf Deutsch: welche Suchbegriffe wir verwenden, welche Argumente die Seite trägt und wo wir bewusst vom deutschen Original abweichen. So können Sie Inhalte, Produktangaben und Aussagen fachlich freigeben, ohne Französisch zu lesen. Rückfragen klären Sie mit Ihrem festen Ansprechpartner auf Deutsch. Die sprachliche Qualität verantwortet unser französisches Team in Lille, das als Muttersprachler schreibt.

Brauchen wir für die Schweiz und Belgien eigene französische Versionen?

Nicht unbedingt. Viele Unternehmen starten mit einer Version für Frankreich und prüfen dann, ob sich Romandie oder Belgien lohnen. Eigene Versionen sind sinnvoll, wenn sich Preise, Währung, Kontaktdaten, Lieferbedingungen oder Begriffe deutlich unterscheiden, etwa beim Franken in der Schweiz. Technisch werden die Varianten über hreflang mit fr-FR, fr-CH und fr-BE gekennzeichnet. Ohne echte Unterschiede reicht oft eine gut gemachte Version für Frankreich.

Müssen französische Websites nach der Loi Toubon komplett auf Französisch sein?

Die Loi Toubon schreibt den Gebrauch der französischen Sprache unter anderem bei der Präsentation von Produkten und Dienstleistungen gegenüber Verbrauchern vor. Für eine Website, die sich an französische Kunden richtet, sollten Angebote, Beschreibungen und wesentliche Bedingungen daher vollständig auf Französisch vorliegen. Fremdsprachige Slogans brauchen in der Regel eine französische Entsprechung. Wie weit die Pflicht im Einzelfall reicht, sollte eine Rechtsberatung mit Erfahrung im französischen Recht beurteilen.

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